Blog Tanz; Tanzstunde; Tänzer; Tänzerin

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Mein erster Blog (von Eva am 17.11.2017)

Die Geste für Sunrise ist neu die Telefonhand, obwohl man den Boden liebt, gibt's blaue Flecken, Vivienne kriegt kein Mittagessen, weist du, wo dein Tanzknopf ist? Es gibt so viel zu erzählen aus meinem Tanzalltag, dass ich es nicht missen möchte, darüber zu schreiben. Vielleicht habt Ihr ja Lust, ab und zu aufgrund meiner Zeilen gedanklich im Tanzsaal mit dabei zu sein oder einfach etwas über Tanz zu erfahren.

Auf dem Foto seht Ihr übrigens meine Aussicht, wenn ich vom Laptop aufschaue. Wenn ich möchte, kann ich innert Sekunden vom Schreibtisch zum Tanzsaal wechseln und das ist sehr praktisch. Und morgen wird genau dort die Bar sein und ich bin schon aufgeregt, welch ein Erlebnis unser erster solcher Event werden wird.

So, nun geht's ans Vorbereiten der Party und am Nachmittag geht's weiter mit unserer Floorweek - hoffentlich ohne blauen Flecken.

NonnoDance oder weshalb ich keine Millionärin bin von Eva am 10.12.2017

Vivienne hatte übrigens doch zu Mittag gegessen – nur einfach in der Waldspielgruppe und Fritz, ihr Grossvater, bringt sie am Freitag ins Tanzen und ist immer angenehm besorgt um ihr Wohlergehen. Vielleicht kommt Fritz ja mal mit Vivienne zusammen tanzen, denn gerne möchte ich ein Nonno/Nonna Dance-Event machen, damit auch die etwas älteren Leute den Zugang zum Tanzen finden und für die Kids wäre es sicher auch ein schönes Erlebnis.

Erwiesenermassen ist Tanzen gesundheitsfördernd, was mehrere wissenschaftliche Studien belegen. Einerseits verbessert sich der Muskeltonus, die Flexibilität, der Gleichgewichtssinn und die kardiovaskuläre Leistungsfähigkeit. Andererseits ist Tanzen sehr gut für die Hirntätigkeit, da jede Hirnregion angeregt wird – dies macht übrigens Tänzer zu besseren Multitaskern. Vor diesem Hintergrund beantwortete ich diese Woche auch die Frage von Alessia, was denn sei, wenn ich an Alzheimer erkranken würde, damit, dass die Wahrscheinlichkeit, dass mir das passiert, geringer sei, dank dem ich tanze. Man mag sich jetzt fragen, wie eine Jugendliche auf eine solche Frage kommt? Die Teens fragten, was denn sei, wenn ich nicht mehr tanzen geben könnte und ich antwortete, dass ich vorhabe, noch lange zu unterrichten.

Der Ausgangspunkt dieser Diskussion war indes, dass sie fragten, ob man bei uns in der Tanzschule schnuppern könne. Ich erklärte, dass wir leider keine Lehrstellen anbieten könnten, einerseits, weil unser Büro zu klein sei und wir nicht ausgebildet sind, um einen KV-Ausbildungsplatz zu stellen. Andererseits ist TanzlehrerIn kein anerkannter Beruf in der Schweiz, und somit könne man diesen auch nicht lernen. Immerhin gibt es inzwischen ein EFZ für Bühnentänzer, der sich jedoch auf die Tanzstile klassisches Ballett und zeitgenössischen Tanz beschränkt. Möglicherweise ist es in ein paar Jahren möglich, eine Höherer Fachprüfung in Tanzpädagogik zu erlangen. Inzwischen muss man sich im Ausland ausbilden lassen oder bei privaten Anbietern, die weder eine eidgenössische Anerkennung anbieten können, noch über ein Qualitätslabel verfügen. Ein tanzbezogenes Ausbildungsangebot gibt es gleichwohl in der Schweiz: an der Universität Bern kann man Tanzwissenschaften studieren (Master of Arts in Theatre and Dance Studies), was unsere Tanzlehrerin Nora Bichsel abgeschlossen hat oder einen Master in TanzKultur (neu Dance Science) erlangen, was ich gemacht habe.

Interessant war dann auch die Frage, wohin denn das Kursgeld gehe, das sie ja zahlen (erst später habe ich den Zusammenhang begriffen, dass die Frage dahinging, dass wenn TanzlehrerIn kein Beruf ist, wir ja auch kein Geld damit verdienen können). Wir zahlen natürlich unseren TanzlehrerInnen davon Lohn, ebenso unserer Administrations-Verantwortlichen und der Reinigungsfachkraft. Miete, Versicherungen, Gebühren, Steuern, Kostüme, Musik, Zusatzleistungen, Unterrichtsmaterial, etc. müssen natürlich auch durch die Kursgelder gedeckt werden. Bei dieser Thematik kommt mir immer etwa den Spruch in den Sinn, der in Tanzlehrerkreisen in den USA herumgereicht wird: «Nein, es ist nicht mein Hobby, nein, ich bin nicht Millionär, nein, ich spiele nicht, ich arbeite 7/24, Ja, ich bin eine Tanzlehrerin, voller Leidenschaft für den Tanz, was ich meinen TänzerInnen weitergeben möchte. Es ist mein Ziel jedem die wahre Freude des Tanzens als Erfahrung weiter zu geben. »

Genauso ist es und ich freue mich auf die nächsten zwei Wochen unsere «Angel»-Choreografie mit den Jazzern zu tanzen, mich mit den Kids auf den «Tip Toes» zu bewegen und mit den Hip Hop-ern den «Skrt Skrt» zu moven, um dann schliesslich das Tanzjahr 2017 mit unserem traditionellen Weihnachtstanz abzuschliessen.

Ich wünsche allen eine wunderbare, besinnliche Adventszeit. Enjoy YOUR dance.

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